Hahn Consultants

Erfahrungsberichte

Erfahrungsberichte aus unserem Team - 7 Fragen an ...

Clifton Dowling - Junior Berater
Clifton Dowling Junior Consultant, bei h,c seit 2016
Dana Weber - Junior Consultant
Dana Weber Junior Consultant, bei h,c seit 2016


Welchen Background und welche Ausbildung hast Du?
Meinen Einstieg in das Berufsleben hatte ich bereits nach Beendigung des Abiturs, da ich im direkten Anschluss ein berufsintegriertes Studium der Betriebswirtschaftslehre in Darmstadt bei einem mittelständischen Unternehmen begann. Meinen Master konnte ich ebenfalls studienbegleitend mit den Schwerpunkten Finance und Controlling in Stuttgart abschließen. Nach Studienabschluss wechselte ich in die Beratungssparte einer BIG 4 mit dem Beratungsschwerpunkt Controlling. Die Projekte, welche ich begleitete, waren im Wesentlichen die Optimierung von Prozessen und Einführungen von IT-gestützten Controllingsystemen. Im Kern verfolgten demnach fast alle Projekte operative Verbesserungen im Controlling voranzutreiben. Mein Wunsch war jedoch ganzheitliche und strategische Projekte zu begleiten. Ich entschied mich deshalb in die Restrukturierungsberatung zu wechseln, da mich hier der Beratungsansatz begeistert hat. Bei hahn,consultants kann ich jetzt Mandanten in Veränderungssituationen begleiten und mit ihnen gemeinsam Schritte in eine erfolgreiche Zukunft gehen.
Wie bist Du damals auf h,c aufmerksam geworden und wie hast Du den Auswahlprozess empfunden?
Nach der Entscheidung in die Restrukturierungsberatung wechseln zu wollen, habe ich mich zunächst über die Branche informiert. Über eine Branchenstudie des Ifus-Instituts bin ich dann auf hahn,consultants aufmerksam geworden. Auf der Internetseite von h,c habe ich mich im Detail über die Beratungsfelder und die Kultur des Unternehmens informiert. Schnell wusste ich, dass ich mir einen Einstieg bei h,c vorstellen konnte und zu meinem Glück war zu dem damaligen Zeitpunkt eine Stellenausschreibung online. Ansonsten wäre es auch kein Problem gewesen, da auch Initiativbewerbungen möglich sind. Viele Kollegen haben durch Initiativbewerbungen den Weg zu uns ins Team gefunden. Auf die ausgeschriebene Position habe ich mich dann beworben. Nach ca. eineinhalb Wochen erhielt ich eine Einladung zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch in Haan. In dem Gespräch ging es zunächst darum sich persönlich kennenzulernen. Anschließend sollte ich eine Case Study bearbeiten, in welcher h,c meine Arbeitsmethodik kennenlernen konnte. Besonders hervorzuheben ist das anschließende Feedback durch meine Gesprächspartner sowie auch die detaillierte Beantwortung all meiner Fragen. Das Feedback war sehr ehrlich und wertschätzend. Neben den positiven Punkten, gab es auch konstruktive Verbesserungsvorschläge, welche ich danach auch in der Praxis gut umsetzen konnte. Danach ging es bei einem zweiten Treffen im Wesentlichen um meine Motivation und Ziele . Kurz nach dem Zweitgespräch habe ich die Zusage von h,c bekommen. Lange habe ich nicht gebraucht, um das Angebot anzunehmen, da meine Eindrücke durchweg positiv waren.
Wie waren die ersten Tage nach dem Einstieg?
Mein erster Tag bei h,c war sehr ereignisreich. Zunächst habe ich alle Kollegen an unserem Haaner Standort kennengelernt. Viele Tipps & Tricks für die tägliche Arbeit wurden mir dabei schon mit auf den Weg gegeben. Außerdem erfuhr ich, in welchen Projekten ich eingesetzt werde. Mein erstes Projekt startete auch umgehend mit der Erstellung eines Restrukturierungskonzeptes für ein mittelständisches Unternehmen aus der Stahlbranche. Was mich sehr beeindruckt hat, war die Vielfalt des Projektes. Wie in Restrukturierungskonzepten von h,c üblich gab es drei Schwerpunkte: Markt, Leistungserstellung und Finanzplanung. Bei dem Projekt konnte ich von Anfang an Verantwortung übernehmen und unterstützte bei der Durchführung der Workshops zum Thema Leistungserstellung und bei der Erstellung der Finanzplanung. Lange Anlaufzeiten haben wir bei h,c nicht und schon früh nimmt man an Kundenterminen teil. Die Aufgaben waren von Anfang an sehr verantwortungsvoll, ohne jedoch dabei überfordert zu werden.
Welchen Herausforderungen stellst Du Dich bei Deiner Arbeit?
Im Rahmen unserer Projektarbeit gibt es viele unterschiedliche Aufgaben zu erledigen. Dabei erhält man auch als Junior Consultant von Anfang an verantwortungsvollen Aufgaben vom Projektleiter übertragen. Besonders spannend finde ich den Mix aus analytischen und kommunikativen Aufgaben. Häufig kann man seine Ergebnisse, welche man im Rahmen von seinen Analysen gewonnen hat, mit den Kunden abstimmen bzw. diese präsentieren. Dabei wird man bei Kundenterminen häufig von einem erfahrenen Berater unterstützt und kann sehr gut seine kommunikativen Fähigkeiten ausbauen. Die Ergebnisse eines Restrukturierungskonzeptes erarbeiten wir gemeinsam im Team, so dass man sich auch als Junior schon früh einbringen kann. Durch die Analysen im Rahmen eines Restrukturierungskonzeptes kann man das Unternehmen des Mandanten von A bis Z kennenlernen. Dadurch steht man vor diversen betriebswirtschaftlichen und gesellschaftsrechtlichen Fragestellung. Durch diese Diversität eignet man sich ein sehr generalistisches Wissen an. Neben dem generalistischen Wissen setzt man individuell Schwerpunkte. Mein Schwerpunkt liegt aufgrund meiner Vorkenntnisse und Beschäftigungen im Controlling im Bereich Finanzen. Hier kann ich meine Kenntnisse im Rahmen von Finanzplanung und –modellierungen weiter verfeinern. Außerdem werde ich häufiger im Bereich der Leistungserstellung eingesetzt. Hier erarbeiten wir optimieren wir gemeinsam mit unseren Mandanten Prozesse und führen kundenspezifische Lösungen ein. Mich begeistert vor allem die Veränderungen beim Mandanten zu beobachten und die Transformation mitzugestalten.
Was waren Deine Highlights bzw. welche Projekte waren besonders erwähnenswert?
Zunächst fällt mir da mein allererstes Projekt ein, wobei wir ein Restrukturierungskonzept nach IDW S6 für ein Unternehmen in der Stahlbranche erstellt haben. Es war mein erstes Projekt dieser Art und besonders interessant für mich war es vom Kick-off bis zur Abgabe des Konzeptes mitzuwirken. Was mich wirklich begeistert ist, dass nach Abgabe des Konzeptes unsere Arbeit erst richtig begann. Wir sind aktuell bei der Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen. Es ist ein wirklich gutes Gefühl, dass man weiß, dass das erarbeitete Konzept nicht einfach „in der Schublade verschwindet“, sondern dass man dem Kunden einen tatsächlichen Mehrwert bieten kann. Das Projekt werde ich weiterbegleiten und wir werden gemeinsam mit dem Kunden den Turnaround schaffen werden. Neben diesem Projekt ist mein aktuelles Projekt definitiv schon heute ein Highlight für mich. Durch den Mandanten wurden wir zunächst für die Erstellung eines monatlichen Reportings beauftragt. Schnell bemerkten wir, dass das Unternehmen keine geschäftsmodelladäquate Finanzierung hat und in eine Zahlungsunfähigkeit abzurutschen drohte. Daraufhin wurden wir mit der Erstellung eines Restrukturierungskonzeptes beauftragt. Nach Abgabe des Konzeptes entschied sich der Eigentümer, dass ein Verkauf geeignet sei, um eine positive Entwicklung des Unternehmens sicherzustellen. Aktuell begleiten wir den Verkaufsprozess des Unternehmens. Dieses Projekt zeigt, wie abwechslungsreich meine Arbeit ist und vor allem wie schnell sich die Rahmenbedingungen auf Seiten unserer Mandanten komplett ändern können. Als Berater müssen wir flexibel reagieren können und die Lernkurve ist dementsprechend sehr steil. Neben der Flexibilität decken wir eine hohe Bandbreite an Beratungsfeldern ab. Mein Fachwissen wird immer wieder erweitert und ich kann verschiedenste Erfahrungen sammeln.
Wie wirst Du bei h,c gefördert?
Neben dem „training on the job“ gibt es für alle neuen Mitarbeiter Grundlagenschulungen, die intern durch erfahrene Berater selbst durchgeführt werden. Hier werden vor allem die theoretischen Grundlagen über unsere Tools zur Finanzplanung, das Vorgehen bei der Erstellung von Restrukturierungskonzepten und den Aufbau unserer Markt- bzw. Leistungserstellungs-Workshops erklärt. Neben den Grundlagenschulungen können wir auch externe Schulungen besuchen, wobei uns ein jährliches Budget zur Verfügung steht. Ich habe letztes Jahr eine Fortbildung zum Thema Moderation und Präsentation besucht. Dieses Jahr werde ich eine Coaching-Ausbildung beginnen. In den halbjährlich stattfindenden Mitarbeitergesprächen erörtert man mit seinem Vorgesetzten, welche Fortbildungen sinnvoll sind und welche man im nächsten Halbjahr durchführen möchte. Neben der Abstimmung der Schulungen erhalten wir in den Mitarbeitergesprächen Feedback zu unserer Entwicklung. Das Feedback hierbei ist sehr ehrlich und man steht in einem sehr guten Dialog mit unseren Partnern. Gemeinsam bestimmt man weitere Schritte, um sich weiterentwickeln zu können. Neben dem Feedback durch die Partner steht mir seit Beginn meiner Tätigkeit bei h,c ein Pate zur Seite. Der Pate ist ein erfahrener Berater, welcher ebenfalls die persönliche Entwicklung fördert, aber mir auch als Vertrauensperson zur Seite steht.
Wie ist die Zusammenarbeit in Eurem Unternehmen?
Durch die überschaubare Größe von h,c (mit knapp 40 Mitarbeitern) ist man ständig in Kontakt mit den Kollegen. Die Hierarchien sind sehr flach und man kann jederzeit auf unsere Partner zugehen, sei es eine fachliche oder persönliche Frage. Wir Junioren haben auch einen Stammtisch, welcher einmal im Monat stattfindet. Hier sitzen wir mit „jüngeren“ Consultants und Senior Consultants zusammen und tauschen unsere Erfahrungen aus. Der Zusammenhalt ist wirklich klasse und falls man mal in einem Projekt nicht weiter weiß, hat man genügend Kollegen, welche einem mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die gemeinsamen Aktivitäten, wie zum Beispiel regelmäßiges Kartfahren und Fußball in der Soccerhalle, fördern das Arbeitsklima. Der Zusammenhalt innerhalb von h,c ist meines Erachtens sehr gut und die Arbeit macht mir sehr viel Spaß.
Wie schaffst Du einen Ausgleich zur Arbeit?
Ich empfinde es als sehr wichtig, dass man sich einen Ausgleich zum teils sehr stressigen Arbeitsalltag (auch wenn es vornehmlich positiver Stress ist) schafft. Ich erreiche das beim Cyclo-Cross und bei anderen Sportarten, welche ich aktiv betreibe. Außerdem bin ich fußballverrückt und habe eine Dauerkarte bei der Frankfurter Eintracht. An den Wochenenden genieße ich die langen Spaziergänge mit meiner Freundin und die Zeit mit ihr und meiner Familie. Hierbei kann ich sehr gut abschalten. In meinem Urlaub und an verlängerten Wochenenden reise ich sehr gerne. Dabei unternehmen ich am liebsten Aktiv- oder Strandurlaube und kann meine „Akkus“ wieder voll aufladen.
Welchen Background und welche Ausbildung hast Du?
Im April 2016 habe ich als Hochschulabsolventin die Stelle des Junior Consultant bei h,c angetreten. Mein Studium der Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Corporate Development und Internationales Management konnte ich durch weitreichende Erfahrungen im Ausland, in Praktika und in studentischen Organisationen ergänzen. Dem voran ging eine kaufmännische Berufsausbildung.
Wie bist Du damals auf h,c aufmerksam geworden und wie hast Du den Auswahlprozess empfunden?
h,c baut im Zuge seiner Recruitingstrategie unter anderem auf einen intensiven Kontakt zu Studierenden und Young Professionals und fördert den kontinuierlichen Austausch mit Hochschulen. In diesem Zusammenhang wurde auf der Webseite eines mir vertrauten Lehrstuhls meiner Universität die Position als Junior Consultant veröffentlicht, auf welche ich mich beworben habe. Insgesamt hatte ich einen durchweg positiven Eindruck. Die sehr sympathische und zuverlässige Begleitung durch den Bewerbungs- und Auswahlprozess zeugte für mich von Anfang an von einer stimmigen Unternehmenskommunikation. Es war und ist einem sehr daran gelegen, das Unternehmen in diesem Rahmen bestmöglich kennenlernen zu können. Ganz nach dem Anspruch: „Wir bewerben uns auch bei Ihnen.“
Wie waren die ersten Tage nach dem Einstieg?
Das Einstiegskonzept bei h,c legt einen wesentlichen Grundstein für die reibungslose Integration neuer Mitarbeiter. Bei den zu Beginn stattfindenden, internen Schulungen werden die Arbeitsabläufe, Prozesse und Strukturen der Organisation ausführlich vermittelt. In Verbindung mit hilfreichen Unterlagen und Tools gestaltete sich der Einstieg als sehr angenehm. Der mir zur Seite stehende Pate erleichterte die fachliche und soziale Einbindung. Besonders positiv war in meinem Fall, dass das Strategie-Wochenende, in welches alle Mitarbeiter einbezogen werden, direkt in meinen ersten Monat bei h,c fiel. Dies ermöglichte einen tollen Austausch von sowohl beruflichen als auch privaten Themen mit den Kolleginnen und Kollegen aller Ebenen in besonderem Maße.
Welchen Herausforderungen stellst Du Dich bei Deiner Arbeit?
Als Junior Consultant besitze ich in erster Linie eine Aufgabenverantwortung innerhalb des Projektteams. Konkret beinhaltet dies die Unterstützung bei den Konzeptentwicklungen, Beschaffung und Analyse von Daten, Aufbau und Pflege der Finanzentwicklung sowie -planung, Vorbereitung und Unterstützung bei der Durchführung von Workshops und der professionelle und vertrauenssichernde Umgang mit bestehenden Kunden. In enger Abstimmung mit dem Projektleiter finden regelmäßige Abstimmungen hinsichtlich Status und offener Arbeitspakete statt. Da die Arbeit bei h,c in vielerlei Hinsicht sehr abwechslungsreich ist, gibt es so einige Herausforderungen. So unterschiedlich wie die Branchen sind, in denen wir uns mit unseren Mandanten bewegen, so unterschiedlich sind die Firmen, denen wir zur Seite stehen. Hierbei das richtige Gespür zu entwickeln, die Quintessenz aus jedem unserer Projekte abzuleiten und gleichzeitig ausführliche Branchenkenntnisse aufzubauen, stellt für mich eine der aktuellen Herausforderungen dar.
Was waren Deine Highlights bzw. welche Projekte waren besonders erwähnenswert?
Im Allgemeinen sollte gesagt sein, dass ein besonderes Merkmal der Tätigkeit bei h,c ist, nicht nur hinter den Kulissen zu fungieren, sondern, dass ein unmittelbares Einbeziehen der Junioren in die Projekte stattfindet. So habe auch ich gleich zu Beginn die Möglichkeit erhalten, mich in ein umfangreiches Projekt einzubringen. Im Zuge eines Restrukturierungskonzeptes nach IDW S6 bot sich mir die Chance, an der Beurteilung der Sanierungsfähigkeit eines Unternehmens mitzuarbeiten. Hierbei arbeitete ich an allen wesentlichen Themen aus den Bereichen Markt, Leistungserstellung und Finanzen mit. Folglich fand ein sehr intensiver Austausch und eine enge Zusammenarbeit mit der Führungsebene des Unternehmens statt. Erfolgreich verabschiedete Maßnahmen legten den Grundstein für die weitere Begleitung des Mandanten im Rahmen der Maßnahmenumsetzung, in der ich weiterführend das gesamte Leistungsspektrum der aktiven Unternehmensentwicklung mit den Kolleginnen und Kollegen und dem Mandanten gemeinsam durchlaufe.
Wie wirst Du bei h,c gefördert?
Interne Schulungen und Fachvorträge bilden eine Basis für die Förderung eines stetigen Wissenstransfers innerhalb des Unternehmens. Neben dem Prinzip des „Training on the job“ gibt es ein festgelegtes Schulungsbudget, das die individuelle Weiterentwicklung ergänzt. Dem Ziel eines organischen Wachstums folgend, gibt es bei h,c ein Personalentwicklungs- bzw. Handlungskompetenzschema, das in den Halbjahres- und Jahresgesprächen gemeinsam mit Inhalten gefüllt und nachhaltig dokumentiert wird. Besonders für mich als Junior ist dies hilfreich, um sich den eigenen Stärken, Entwicklungspotenzialen und Zielen strukturiert bewusst zu werden. Für diese ausgeprägte Feedbackkultur und den lebendigen Austausch mit der Management- und Geschäftsführungsebene bin ich sehr dankbar.
Wie ist die Zusammenarbeit in Eurem Unternehmen?
Die Zusammensetzung und Struktur des h,c-Teams ist sehr divers. Dennoch oder vielmehr gerade deswegen gibt es ein gemeinsames Mindset, das in der Firma aktiv gelebt wird. Ein respektvoller, ehrlicher und offener Umgang steht hierbei an erster Stelle. h,c versteht sich nicht nur bei unseren Mandanten als kompetenter Partner, sondern legt auch innerhalb der Organisation großen Wert auf Transparenz, interdisziplinäre Projektarbeit und Zusammenhalt. Von starren Strukturen und strikten Hierarchiegedanken sind wir weit entfernt. In monatlichen Mitarbeitergesprächsrunden kommen alle zusammen, besprechen aktuelle Themen und fördern den kontinuierlichen Austausch auch über die verschiedenen Standorte hinweg. Der Stammtisch für die „jungen“ h,c-ler stiftet vielerlei Nutzen hinsichtlich fachlicher, aber auch sozialer Kompetenzen. Für mich persönlich zeichnet den Zusammenhalt dieser Firma zudem aus, dass auch in sehr arbeitsintensiven Phasen der Spaß stets eine wichtige Rolle spielt. Meines Erachtens wird die perfekte Mischung an Seriosität, Professionalität und Humor an den Tag gelegt – dies hat mich von Anfang an sehr beeindruckt. Ich komme unglaublich gerne zur Arbeit und freue mich, gemeinsam komplexe Probleme zu lösen, Neues zu erarbeiten und von der harmonischen Atmosphäre für meine eigene Leistung zu profitieren.
Wie schaffst Du einen Ausgleich zur Arbeit?
In meiner freien Zeit spiele ich gerne Tennis. Neben dem Auspowern genieße ich hierbei das Vereinsleben, das Mannschaftstraining und die Medenspiele im Sommer wie Winter. In Ergänzung dazu kann ich beim Yoga entspannen und neue Gedanken und Ideen sammeln. Zu guter Letzt finde ich bei meiner Familie und meinen Freunden, mit denen ich abwechslungsreiche Aktivitäten in Köln unternehme, einen idealen Ausgleich.
Philip Seemann - Consultant
Philip Seemann Consultant, bei h,c seit 2011
Philipp Lücke - Senior Consultant
Philipp Lücke Senior Consultant, bei h,c seit 2009


Welchen Background und welche Ausbildung hast Du?
Bevor ich mich bei hahn,consultants beworben habe, habe ich Betriebswirtschaft an der Universität zu Köln auf Diplom studiert. Mein Fokus lag auf Controlling, Unternehmensentwicklung und Wirtschaftspsychologie. Neben dem Studium habe ich mehrere Praktika mit Bezug zu den Studienthemen gemacht, unter anderem ein halbes Jahr in Oslo im Konzerncontrolling eines Softwareunternehmens.
Wie bist Du damals auf h,c aufmerksam geworden und wie hast Du den Auswahlprozess empfunden?
Für mich war bei der Auswahl meines Arbeitgebers wichtig, dass es kein Bürojob ist, bei dem man am Anfang des Monats schon weiß, was den Rest des Monats passieren wird. Dazu gehört für mich auch, dass ständig neue Herausforderungen auf einen warten. Dafür ist dann natürlich unter anderem die Beratungsbranche prädestiniert. Gleichzeitig habe ich aber auch eine der „Big Four“-Beratungen kennengelernt und für mich gemerkt, dass das nicht zu meinem Verständnis von sinnvoller Arbeit passt. Die Projekte erschienen mir oft ziemlich unbedeutend im Gesamtbild des Konzerns, so dass für mich der tatsächliche Impact gefehlt hat. Also habe ich mich zuerst bei den mittelgroßen Unternehmensberatungen mit finanzwirtschaftlicher Ausrichtung umgeschaut. Dabei erschien mir das Selbstverständnis und Kundenspektrum von hahn,consultants als genau die richtige Mischung aus ständig neuen Herausforderungen und tatsächlichem Einfluss beim Kunden. Der Auswahlprozess ist bei mir schnell und sehr persönlich abgelaufen. Die Gesprächsatmosphäre war bei allen Terminen positiv und angenehm und binnen weniger Tage wurde eine Entscheidung gefällt.
Wie waren die ersten Tage nach dem Einstieg?
In den ersten Tagen ist mir sofort der lockere und entspannte Spirit im Umgang zwischen den Mitarbeitern und Vorgesetzten aufgefallen. Jede Tür stand offen für Fragen oder ein Gespräch zur Eingewöhnung. Natürlich hat die Projektarbeit ab dem ersten Tag voll begonnen und parallel sind Fortbildungen zu Abläufen und dem Beratungsverständnis von hahn,consultants für die neuen Mitarbeiter durchgeführt worden. Mir wurde ein Pate zur Seite gestellt, mit dem ich direkt in gemeinsamen Projekten zusammengearbeitet habe und der mich bei fachlichen Fragen und darüber hinaus voll unterstützt hat.
Welchen Herausforderungen stellst Du Dich bei Deiner Arbeit?
Die größte Herausforderung und zugleich das Spannende ist für mich, dass sich die Aufgaben und Fragestellungen, denen wir uns stellen müssen, jeden Tag ändern. In diesem Jahr habe ich im Wesentlichen für sechs unterschiedliche Unternehmen an Projekten gearbeitet. Das Spektrum der Projekte reichte von der Erstellung und Umsetzung eines Restrukturierungskonzepts mit Bankengesprächen, Sozialplan und der Neuaufstellung der Vertriebsorganisation bis hin zu dem vollständigen Verkaufsprozess eines Unternehmens im Rahmen der Nachfolge der Gesellschafter. Man erlebt so in kurzer Zeit die verschiedensten Situationen denen sich Unternehmen und Unternehmer stellen müssen und hat zwangsläufig eine steile Lernkurve und auch die Verpflichtung flexibel und schnell auf neue Aufgaben und Themen zu reagieren. Dabei ist es natürlich wichtig in den kritischen Phasen der Projekte für den Kunden einen echten Mehrwert zu schaffen indem man mit Engagement und Arbeitseinsatz die Erfahrung und die analytischen Fähigkeiten einbringt.
Was waren Deine Highlights bzw. welche Projekte waren besonders erwähnenswert?
Bei jedem Projekt lernt man andere Facetten der Beratung kennen. Sei es ein überschuldeter Unternehmer, dem wir mit einer geschickten Investorenlösung eine Zukunftsperspektive für sein Unternehmen und vor allem auch für ihn geschaffen haben oder der große Mittelständler aus dem Automobilbereich, der eine Produktinnovation auf den Markt bringen will und dabei Unterstützung benötigt. Die tatsächlichen Highlights für mich sind allerdings die Projekte mit langfristiger Begleitung, bei denen man die Unternehmer durch verschiedene Phasen über Jahre begleitet und sieht wie sich erste Ideen zu Maßnahmen entwickeln, die dann Stück für Stück auch in die Tat umgesetzt werden (oder auch nicht).
Wie wirst Du bei h,c gefördert?
Die tägliche Förderung wird von Tag eins durch den Paten und jeden anderen Mitarbeiter umgesetzt. Bei Fragen kann man immer auf den Projektleiter oder die Kollegen zugehen und erhält jede Hilfe, die man benötigt um die Aufgaben zu bewältigen. Darüber hinaus gibt es neben den einführenden Schulungen in das Grundverständnis der Beratung und die Tools von hahn,consultants in den ersten Wochen auch ein jährliches Fortbildungsbudget, um die persönliche Entwicklung sowohl fachlich als auch bei den soft skills voranzutreiben. Die Patenrolle komm mittlerweile auch mir zu und damit auch die Möglichkeit Verantwortung für neue Mitarbeiter zu übernehmen. Das und die wachsende operative Projektverantwortung hilft mir bei der Entwicklung von erster Führungsverantwortung.
Wie ist die Zusammenarbeit in Eurem Unternehmen?
Aus meiner Sicht ist die Unternehmenskultur bei hahn,consultants das herausragende Merkmal. Der Zusammenhalt, die Offenheit und die vielen Gemeinsamkeiten machen das Arbeiten um ein Vielfaches leichter und angenehmer. Die Kultur wird zudem durch gemeinsame Aktivitäten in der Freizeit unterstützt, sei es durch Kicken in der Soccerworld, Kart fahren, gemeinsames Feiern und die vielen Events wie Weihnachtsfeier, Weihnachtsbrunch, Karneval in Köln etc. und ist wahrscheinlich auch der Grund, warum die Betriebszugehörigkeit bei uns deutlich länger ist als bei typischen Beratungen.
Wie schaffst Du einen Ausgleich zur Arbeit?
Mein persönlicher Ausgleich sind Sport und Freunde. 3x die Woche gehe ich nach oder vor der Arbeit zum Crossfit und powere mich aus. Außerdem spielen wir mit den Kollegen gelegentlich Fußball und gehen auch nach der Arbeit im Wald laufen. Meine sozialen Kontakte sind mir sehr wichtig, deshalb packe ich mir die Abenden und Wochenenden oft mit Freunde treffen, feiern gehen und Kurztrips in andere Städte voll und schaffe es damit neben der Arbeit auszuspannen. Dadurch, dass fast alle unserer Kunden aus der Region kommen und ich an dem Ort lebe an dem ich arbeite, kommt das social life auch in der Woche nicht zu kurz.
Welchen Background und welche Ausbildung hast Du?
Ich bin in der Nähe von Köln aufgewachsen und habe mich nach dem Abitur entschieden, in der Region zu bleiben und an der Kölner Uni BWL zu studieren. Im Hauptstudium habe ich mich auf die beiden Bereiche „Unternehmensführung und Logistik“ und „Unternehmensentwicklung und Organisationslehre“ spezialisiert. Darüber hinaus habe ich meine Studienzeit mit einem Auslandssemester in Bergen, Praktika sowie einem Jahr als Vorstand der Studenteninitiative OFW ergänzt. Dies alles in Verbindung mit dem Studium an einer "Massenuni" hilft mir heute noch, mich selbst und die Projektarbeit zu strukturieren, offen auf Personen zuzugehen und Prioritäten zu setzen.
Wie bist Du damals auf h,c aufmerksam geworden und wie hast Du den Auswahlprozess empfunden?
Das war ehrlich gesagt Zufall oder vielleicht kann man es auch Schicksal nennen, denn ich habe während meines Urlaubs eine Printanzeige in der F.A.Z. gelesen und mich daraufhin beworben. Der darauf folgende Auswahlprozess war sehr angenehm, es gab zwei Gespräche, bei denen wir sowohl über fachliche Themen aber auch meinen persönlichen Hintergrund gesprochen haben. Es gab ausreichend Zeit sich kennen zu lernen und alle offenen Fragen zu klären. Beeindruckt hat mich, dass die ersten Personen, die ich kennengelernt habe, die drei damaligen Geschäftsführer von hahn,consultants waren. Dies und das Konzept der ganzheitlichen Ausbildung und des sehr breiten Aufgabenspektrums haben mich in der Entscheidung für hahn,consultants bestärkt.
Wie waren die ersten Tage nach dem Einstieg?
Ich hatte gefühlt den perfekten Einstieg, da ich bereits zwei Wochen vor meinem ersten Arbeitstag auf eines unserer - in der Regel alle zwei Jahre stattfindenden - Incentive-Wochenenden eingeladen wurde. Dort hatte ich mit den beiden Kollegen, die gemeinsam mit mir angefangen haben, die Möglichkeit, das Team zu begleiten und ein super Outdoor-Wochenende in den Vogesen mit viel Action, gutem Essen und viel Spaß zu erleben. Das hat den Start enorm erleichtert, da man die Kollegen in Ruhe und entspannter Atmosphäre kennenlernen konnte. Die "eigentlichen" ersten Tage waren ebenfalls sehr spannend, da ich sofort in mehrere Projekte integriert wurde und "on the job" sowie im Rahmen unserer Basisschulungen direkt viele wertvolle Erfahrungen sammeln und den h,c-Beratungsansatz „live“ erleben konnte.
Welchen Herausforderungen stellst Du Dich bei Deiner Arbeit?
Unsere Kunden sind in verschiedensten Branchen tätig und wir bieten Ihnen ein breites Leistungsportfolio. Daraus ergibt sich für uns als Berater eine hohe Anforderung, eine gute Balance zwischen einem generalistischen und fachspezifischen Wissen zu finden. So habe ich in 2016 beispielsweise ein großes Organisations-Projekt mit strategischer Ausrichtung und gleichzeitig ein Unternehmen in einer unternehmensbedrohenden Krise begleitet. Das erfordert Flexibilität und schnelles Umdenken. Nicht nur im Kopf, sondern auch im Sinne von Einsatzzeiten in heißen Projektphasen. Wenn zum Beispiel gesetzliche Fristen eingehalten werden müssen, um das Unternehmen zu erhalten, sind Arbeitsspitzen nicht zu vermeiden. Menschlich benötigen wir außerdem ein hohes Maß an Empathie gegenüber unseren Kunden, die häufig gleichzeitig Unternehmer sind, und damit das Schicksal des Unternehmens unmittelbar mit dem persönlichen Schicksal des Unternehmers zusammenhängt. In diesen Situationen „den richtigen Ton“ zu treffen, ist auch nach einigen Jahren weiterhin eine große Herausforderung, die uns aber häufig durch die Anerkennung und Wertschätzung unserer Arbeitsergebnisse durch den Kunden gedankt wird.
Was waren Deine Highlights bzw. welche Projekte waren besonders erwähnenswert?
Einige unserer Kunden begleiten wir über Jahre und grenzen uns damit sicherlich von vielen anderen Beratungen ab. Direkt zu Beginn wurde ich bspw. auf einem Projekt eingesetzt, das in Summe über 12 Jahre lief und von denen ich 5 Jahre mitgewirkt habe. Eine solch lange und damit auch enge Zusammenarbeit führt dann dazu, dass man einerseits ein besonderes Verantwortungsgefühl für das Projekt entwickelt, andererseits aber auch stark an der „aktiven Unternehmensentwicklung“ – wie wir es immer nennen – gestaltend mitwirken kann und bestenfalls erreicht, dass die konzeptionelle Arbeit in Maßnahmen überführt wird und im Rahmen der Umsetzung in ein positives Ergebnis mündet. Neben einigen sehr erfolgreich verlaufenen Projekten ist für mich ganz persönlich sicherlich ein Highlight und eine Bestätigung, dass ich es durch viel Einsatz in Verbindung mit der sehr guten Ausbildung bei hahn,consultants geschafft habe, mich im Finanzen-/ Controlling-Bereich etabliert zu haben und damit meinen fachlichen und persönlichen Hintergrund enorm erweitern konnte. Damit stehe ich sicherlich auch exemplarisch für die Philosophie unseres Hauses, dass man sich mit guten analytischen Fähigkeiten und dem entsprechenden Ehrgeiz als Junior oder auch als Quereinsteiger sehr gut in Bereiche hineinentwickeln kann, die vorher nicht zu den eigenen Schwerpunkten gehörten. Zusammenfassend kann ich sicherlich sagen, dass das Highlight die Vielfalt ist, die ich jeden Tag in meiner Arbeit erlebe!
Wie wirst Du bei h,c gefördert?
In den Jahren bei hahn,consultants habe ich im Laufe meiner Entwicklung vom Junior Consultant bis hin zu meiner jetzigen Position als Senior Consultant immer mehr Verantwortung übernommen und mich damit auch immer wieder aus meiner Komfortzone gewagt, was aber ja häufig zu den besten Lernkurven führt. Ich fühlte mich dabei nie allein gelassen, sondern konnte dabei immer auf die Unterstützung von Kollegen innerhalb und auch außerhalb des jeweiligen Projektteams zählen. hahn,consultants pflegt dabei eine offene Feedbackkultur. So erhält man nicht nur im Rahmen von Halbjahres- und Jahresgesprächen Feedback, sondern auch während der täglichen Arbeit oder nach Abschluss von wesentlichen Projektabschnitten. Dabei gibt es ein spezifisches Bewertungsschema, auf dessen Basis gemeinsam Entwicklungsfelder und mögliche nächste Schritte festgehalten werden, wozu man auch auf ein jährliches Schulungsbudget zurückgreifen kann. Hier gilt also vielmehr das Prinzip des individuellen Förderns als das des „up or out“.
Wie ist die Zusammenarbeit in Eurem Unternehmen?
Das Teamgefühl ist etwas sehr Besonderes bei h,c. Wir sind keine Einzelkämpfer, wir agieren nicht gegeneinander, sondern versuchen uns bestmöglich zu unterstützen. Das merkt man insbesondere in heißen Projektphasen. Vor kurzem bspw. haben mich zwei Kollegen bei der Finalisierung eines Ergebnisberichts sehr spontan unterstützt und dafür Ihren Feierabend geopfert. Ohne sie hätten wir das Projekt nicht so erfolgreich abschließen können. Als Kollegen verbringen wir auch privat gerne mal Zeit miteinander – Highlight ist, dass wir jedes Jahr gemeinsam an Weiberfastnacht Karneval feiern – natürlich in Köln :-)
Wie schaffst Du einen Ausgleich zur Arbeit?
Wenn meine Zeit es zulässt, mache ich sehr gerne Sport. Ich bin bereits einige Halbmarathons gelaufen und habe mich auch schon an einem Triathlon probiert. Da ich aber letztes Jahr Vater geworden bin, gilt meine freie Zeit derzeit maßgeblich meiner Familie. Dabei kommt mir allerdings zugute, dass ich als Berater nicht vier Tage die Woche im Hotel verbringe, sondern durch den überwiegend regionalen Bezug unserer Mandaten um unser Headquarter in Haan, in der Regel in meinem eigenem Bett schlafe und nur phasenweise unter der Woche dienstlich bedingt nicht zu Hause bin.
Thorsten Wahlmann - Partner
Thorsten Wahlmann Partner, bei h,c seit 2007


Welchen Background und welche Ausbildung hast Du?
Ich habe direkt nach meinem Diplom-BWL-Studium mit den Schwerpunkten Marketing, Organisation und Personal in Münster bei h,c angefangen. Seit Eröffnung unseres Standortes zum 01.04.2007 bin ich in Hannover tätig und damit eigentlich eher zufällig auch in die Nähe meiner alten Heimat, dem Schaumburger Land, zurückgekehrt. Ich bin damit eines der vielen Eigengewächse, die wir bei hahn,consultants haben und lange nicht der Dienstälteste der Kollegen. Einen Großteil meiner heutigen Fähigkeiten in der Beratung habe ich dabei während meiner beruflichen Entwicklung „on the job“ gelernt. Gerade der Bereich der Restrukturierungsberatung ist so speziell, dass niemand, der neu bei uns anfängt, alle in diesem Feld benötigten Fähigkeiten (weder fachlich als auch in den wesentlichen Soft skills), mitbringt. Insgesamt war ich damals positiv überrascht, wie viele der auch in meinem generellen BWL-Studium betrachteten Themengebiete auch für unsere tägliche Arbeit relevant sind. Hinzu kommt eine Menge an spezifischem Wissen, das man erst mit der Zeit erwirbt. Aus diesem Grund ist es h,c-Politik, die Talente, in die man viel Weiterbildungsaufwand investiert hat, langfristig im Unternehmen zu halten.
Wie bist Du damals auf h,c aufmerksam geworden und wie hast Du den Auswahlprozess empfunden?
Damals noch ganz klassisch über eine Stellenanzeige in der FAZ. Aber diesbezüglich hat sich inzwischen ja auch viel getan bei h,c. Ziemlich gleich geblieben ist allerdings der Auswahlprozess. Auch ich bin damals durch zwei persönliche Auswahlgepräche gegangen, in denen ich alle Geschäftsführer kennengelernt habe und habe denselben Case bearbeitet, den unsere Bewerber auch heute noch bekommen, damit wir Ihre Arbeitsweise und analytischen Fähigkeiten ein wenig kennenlernen.
Wie waren die ersten Tage nach dem Einstieg?
Mein erster Tag ist inzwischen schon eine lange Zeit her… Ich kann mich aber noch an die tolle Aufnahme durch alle Kollegen damals noch in unseren alten Büro-Räumlichkeiten in Haan erinnern. Ich wurde sehr herzlich von den Kollegen begrüßt und Willkommen geheißen, so dass ich mich sofort als Mitglied des Teams gefühlt habe. Geholfen hat es sicher auch, dass ich nicht alleine, sondern gemeinsam mit drei weiteren jungen Kollegen angefangen habe, so dass wir uns über unsere ersten Erfahrungen und Eindrücke auch sehr gut untereinander austauschen konnten. Natürlich ging die Projektarbeit auch direkt los und meine ersten Projekte waren dann schon in Niedersachsen, weil ich direkt mit Beginn unserer Standorteröffnung in Hannover mit zwei erfahrenen Kollegen hierher gekommen bin. Dies war für mich persönlich eine tolle Erfahrung und auch Chance, den Aufbau des neuen Standortes direkt von Anfang an miterleben und mitgestalten zu können.
Welchen Herausforderungen stellst Du Dich bei Deiner Arbeit?
Meine Arbeit und meine Aufgabenbereiche haben sich über die Jahre und meiner Entwicklung vom Junior-Consultant über den Consultant und den Senior-Consultant nun hin zum Partner naturgemäß verändert und erweitert. Während ich zu Beginn meiner Tätigkeit bei h,c vor nicht ganz 10 Jahren in der Projektarbeit einzelne definierte Aufgaben- und Arbeitspakete eigenverantwortlich bearbeitet und dann an den Projektleiter übergeben habe, übernehme ich heute selbst die Projekt- oder Teilprojektverantwortung. Hierzu gehört die interne Projektsteuerung der Teammitglieder, die Abstimmung übergeordneter Thema mit dem Mandanten selbst aber auch den weiteren Stakeholdern des Unternehmens wie Finanzierungspartnern, den Mitarbeitern / dem Betriebsrat / der Gewerkschaft, Kunden und Lieferanten, etc. sowie gegebenenfalls weiteren Beratern des Unternehmens wie Fachanwälten und Steuerberatern. Über die Jahre sind auch die Aufgaben zur Weiterentwicklung unseres Unternehmens gewachsen. Seit meiner Berufung zum Partner bin ich Mitglied des Management-Teams, indem unsere eigene strategische Ausrichtung diskutiert und abgestimmt wird und natürlich sind auch die Kontaktpflege mit bestehenden Netzwerkpartnern und der Aufbau von neuen Kontakten in den Jahren meiner Tätigkeit immer wichtiger geworden.
Was waren Deine bisherigen Highlights in Deiner Tätigkeit / in Deinen Projekten?
Ooh, hier nach über 10 Jahren einzelne Highlights herauszustellen finde ich sehr schwer. Davon gab es einfach zu viele. Ich denke, was an diesem Job so besonders ist, ist dass er auch nach den ganzen Jahren immer noch so abwechslungsreich und spannend ist. Kein Beratungsprojekt ist wie das andere: die Unternehmenskulturen auf die man trifft sind immer unterschiedlich, ich lerne heute noch Branchen kennen, die mir bisher kaum bekannt waren, die Probleme, mit denen die Unternehmen kämpfen, sind zumeist sehr individuell, so dass häufig keine Standardlösungen zum Ziel führen und natürlich die Vielzahl unterschiedlicher Charaktere, auf die man trifft, und mit denen man umgehen muss. Dabei arbeiten wir im Wesentlichen mit den zentralen Entscheidungsträgern wie insbesondere den Geschäftsführern, die häufig auch die Inhaber bei unseren mittelständischen Kunden sind, zusammen. Zudem ist sicher ein Highlight, dass wir Unternehmen und Unternehmer bei der Bewältigung ihrer Probleme nicht nur konzeptionell sondern auch in der Umsetzung definierter Maßnahmen begleiten und so auch die Ergebnisse der eigenen Arbeit erleben. Wenn man dann ein Unternehmen auch nach erfolgreicher Umsetzung verlässt erfüllt einen dies schon mit etwas Stolz. Natürlich hat nicht jedes Projekt das gewünschte Ergebnis, und teils hat man viel Herz investiert, in der Summe überwiegen bei mir aber eindeutig die positiven Erlebnisse und Ergebnisse. Einen Mandanten berate ich in unterschiedlicher Intensität, je nach dessen Bedarf, nun schon über 8 Jahre. Neben häufig kurzen Betreuungen über 1-2 Jahren ist das auch etwas schönes, wenn man so lange erfolgreich mit einem Unternehmen zusammenarbeitet, dass man der Ansprechpartner in Veränderungssituationen bleibt, auch wenn die eigentliche Problemstellung im Projekt heute eine ganz andere ist als vor 8 Jahren. Auch die Arbeit im Mittelstand finde ich besonders. Da bei unseren Kunden die Geschäftsführer häufig gleichzeitig auch Inhaber Ihrer Unternehmen sind entsteht für uns in unserer Arbeit nicht nur eine Verantwortung gegenüber dem Unternehmen sondern auch gegenüber dem Unternehmer persönlich.
Wie wirst Du bei h,c gefördert?
Individuell! Sowohl was das fachliche Wissen als auch die Soft skills betrifft. Jeder Mitarbeiter bei uns bringt unterschiedliche Voraussetzungen sowohl im fachlichen, als auch im persönlichen mit und entwickelt sich auch individuell weiter. In den halbjährlichen Mitarbeitergesprächen gibt es hierzu ein offenes Feedbackgespräch, in dem auch gemeinsam geschaut wird, welche Entwicklungspotenziale ein Mitarbeiter hat und wie diese gehoben werden können. Niemand hat bei uns anagefangen und war ein vollständiger Berater für ganzheitliche Unternehmensentwicklung. Ich habe klassisch BWL an der Universität Münster studiert, bei mir waren es z.B. rechtliche Themen, die ich mir aneignen musste. Ein Kollege, der Wirtschaftsjurist ist, hatte eher im Controllingbereich Schulungsbedarf etc. Und der Fortbildungs- und Entwicklungsbedarf endet auch nie, man muss fachlich up to date bleiben und kann aus jedem abgeschlossenen Projekt genauso wieder etwas lernen wie aus den externen Schulungen und Fortbildungen, die wir regelmäßig besuchen, und für die jeder Mitarbeiter sein eigenes festes Schulungsbudget hat.
Wie ist die Zusammenarbeit in Eurem Unternehmen?
Mein Kollege in Hannover sagt immer, dass er mit uns mehr Zeit verbringt als mit seiner Frau. Und da ist sicher etwas dran. Dass die Chemie, insbesondere in unserem noch etwas kleineren Team in Hannover, stimmt, ist von daher eine Herzensangelegenheit bei h,c und wir achten deshalb schon bei den Einstellungen – neben den fachlichen und persönlichen Fähigkeiten – auch immer auf den Fit zu unserem Team und zu unserer Unternehmenskultur. Das Arbeiten in teils so kritischen Projekten, in denen es um das Überleben von Firmen und Arbeitsplätze der Mitarbeiter geht funktioniert nur gemeinsam im Team. Wenn der Zeitdruck hinzukommt und die Arbeitsbelastung zeitweise stark hoch geht, finde ich es immer wieder toll zu sehen, wie alle mitziehen, sich gegenseitig unterstützen und immer wieder die Frage kommt, ob man noch Hilfe benötigt. Und dies sehr unabhängig von der eigentlichen hierarchischen Ebene des Kollegen. Natürlich versucht h,c diesen Zusammenhalt auch zu fördern. Wir haben jährlich unsere standortübergreifende Jahresfeier und alle paar Jahre machen wir auch ein Teambuilding- / Incentive-Wochenende, letztes mal waren wir z.B. für ein verlängertes Wochenende alle gemeinsam auf Ibiza. Der Erfolg gibt uns bisher recht. Für eine Beratung haben wir eine sehr niedrige Fluktuation, ein Großteil der heutigen Partner sind teils noch deutlich länger im Unternehmen als ich. Ohne den entsprechenden Teamzusammenhalt wäre dies sicher nicht möglich.
Wie schaffst Du einen Ausgleich zur Arbeit?
Sich selbst einen Ausgleich neben der Arbeit zu schaffen ist in unserem Beruf sicher sehr wichtig. Auch wenn wir durch den regionalen Schwerpunkt in unserer Beratertätigkeit, im Gegensatz zu vielen anderen Beratern, zumeist in unserem eigenen Bett schlafen können, bringt die Projektarbeit mit ihren auch zeitlich intensiven Spitzen und auch die hohe Verantwortung in den Projekten, in denen es für das Unternehmen, ihren Inhaber und die Mitarbeiter häufig um alles geht, eine hohe Belastung mit sich. Ich, für mich, erkunde gerne die Welt und denke dann einmal an ganz andere Sachen als die Arbeit. Oder ich gehe zu Konzerten / Rockfestivals, verbringe Zeit mit Freunden oder genieße etwas gutes zu Essen oder zu Trinken. Eine große Sportkarriere werde ich wohl nicht mehr starten, aber ich tanze sehr gerne, fahre Ski und passiv genieße ich den Sport insbesondere beim Verfolgen der Spiele des FC Bayern.

Hahn Consultants